Ende Januar wurde uns ein schwer kranker Uhu aus Norderstedt gemeldet. Nach der Erstversorgung war klar, dass das Eulenweibchen dringend fachmedizinische Versorgung benötigte. Sie wird nun von
einer Fachtierklinik betreut. Langsam aber sicher erholt sich die große Eule wieder, auch Dank der intensiven Unterstützung unserer Partnerstation Paasmühle. Für die Dauer der Genesung haben unsere Mitstreiter dort die artgerechte Unterbringung und fürsorgliche Pflege übernommen. Vielen Dank an dieser Stelle für die schnelle
Unterstützng!
TREFFEN DES NOTFALLTEAMS
Gleich zu Anfang des neuen Jahres haben wir uns wieder mit unseren Mitstreitern aus Belgien und England getroffen. Nach den vergangenen Treffen in Belgien und England waren diesmal wir die
Gastgeber.
Auf der Tagesordnung stand u.a. die Erstellung europäischer Handlungsrichtlinien für die Rehabilitation verölter Vögel und die Inventur des Sea-Alarm-Equipments, das in Hamburg lagert. Es ist sowohl
für nationale als auch internationale Einsätze einsatzbereit. Organisiert wurde das Treffen wie in den beiden Jahren zuvor von der Sea Alarm Foundation aus Brüssel. Die Wildtierstation Hamburg ist
einer der Bündnispartner.
Die Dohle: Wildtier des Monats
Als Wildtier des Monats Januar haben wir den kleinsten Rabenvogel, die Dohle, gekürt. Der Vogel des Jahres 2012 vertritt die Familie der Rabenvögel, die oft zu Unrecht als Störenfriede und
ungewünschte Gäste gelten. Dass sie wichtige und symphatische Mitglieder des Ökosystems sind, zeigt unser Porträt.
ROBBENZENTRUM FÖHR
Am 6. Januar wurden im Robbenzentrum Föhr die neuen Robbenbecken eingeweiht. Katharina war für die Wildtierstation Hamburg bei der offiziellen Feier dabei und ist begeistert von der gelungenen
Anlage. Als Dankeschön für die Initiative der langjährigen Mitstreiter gab es Blumen und eine Spende für die Quarantäne. Weitere Infos unter
www.robbenzentrum-foehr.de
SPURENSUCHE
Der Biber ist zurück in Hamburg. Das Team der Wildtierstation unterstützt das Projekt der Loki-Schmidt-Stiftung zur Kartierung der
Bibernachweise und lässt sich zum Biberspurensucher ausbilden. Durch den Nachweis von Biberspuren können gezielte Schutzmaßnahmen für den Biber getroffen werden und ist somit ein wichtiger Beitrag
zum aktiven Wildtierschutz.