Transport

Grundsätzlich gilt: Eng und dunkel ist besser − weniger Platz ist hier mehr. Zudem braucht das Tier vor allem Ruhe, denn in der Regel ist es durch die Verletzung oder ein Trauma bereits sehr gestresst.

 

 

VÖGEL:
Greifvögel dürfen auf keinen Fall im Käfig transportiert werden. Sie können sich sonst das Großgefieder zerstoßen.
Alle Vögel sollten am besten in einem Karton mit Luftlöchern transportiert werden. Sehr hilfreich ist es, ein Handtuch auf dem Kartonboden zu platzieren, so dass der Vogel sich festhalten kann.
Ausnahme: Spechte und Kolkraben sollten in stabilen Katzentransportkörben oder einem stabilen Korb mit verschließbarem Deckel befördert werden − sie könnten sich aus einem normalen Karton heraus hacken.


SÄUGETIERE:
Feldhasen und Wildkaninchen sollten immer in Kartons transportiert werden. Werden sie in Käfigen verwahrt, können sie sich an den Gitterstäben starke Verletzungen zuziehen.
Eichhörnchen und Marder sind in Katzentransportkörben oder einem stabilen Korb mit verschließbarem Deckel am besten aufgehoben. Wir empfehlen, ein Handtuch auf den Korbboden zu legen sowie den Korb mit einem Handtuch abzudecken. So können sich die Tiere während des Transports im Korb verstecken − das mindert den Stress.