Hände weg von Jungtieren

Haben Sie das Gefühl, ein junges Wildtier ist verletzt oder verwaist, beobachten Sie es zunächst aus sicherer Entfernung. Nicht jedes Baby braucht tatsächlich Hilfe. Ein Beispiel: Rehkitze und junge Feldhasen sind oft allein anzutreffen, da diese von ihren Müttern nur kurz und höchstens dreimal täglich versorgt werden. Auch eine junge Eule, die vom Baum gefallen zu sein scheint, kann sich in der Regel selbst helfen. Allerdings unterstützen Sie das Eulenjungtier, indem Sie es auf eine erhöhte Fläche, auf einen Ast oder in einen Busch setzen − hier ist auch das Anfassen des Tieres kein Problem. 

Ein sichtbar verletztes Tier können Sie unbedenklich anfassen, als Hilfmittel können sie z.B. auch ein Handtuch nehmen, um das Tier sicher zu greifen. Auch ein Tier, dass an einer ungünstigen Stelle (z.B. Straßenrand) sitzt, können sie einfach ein paar Meter weiter ins Gras oder einen Busch setzen.
Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie bitte uns oder eine der anderen hier genannten Institutionen (siehe Partner/Mitstreiter). In der Regel lassen sich bereits in einem Telefongespräch Fragen beantworten sowie eventuell notwendige Schritte erläutern.

weitergehende Infos

In unserem Flyer finden Sie weitere Infos und Beispiele für den Umgang mit einem Jungtier.