Über uns
Die Situation in Hamburg
Derzeit werden jährlich mehrere Tausend verletzte, verwaiste oder hilflose Tiere in Hamburg gefunden. Dazu zählen beispielsweise:
- Vögel, darunter z.B. Eulen, Störche, Bussarde und Singvögel
- Kleinsäuger, darunter z.B. Feldhasen, Igel und Eichhörnchen
- Wildarten, darunter z.B. Rehkitze, Hasen und Kaninchen
- Raubsäuger, darunter z.B. Füchse und Steinmarder
Momentan gibt es im Raum Hamburg verschiedene Pflegestellen, die sich um Igel, Eichhörnchen, Greifvögel und Wasservögel kümmern. Zudem können notleidende Wildtiere der Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und
Verbraucherschutz gemeldet werden.
Jedoch wird ein Großteil dieser Tiere den Hamburger Tierheimen gemeldet und dorthin gebracht. Die Tierheime können die Versorgung der Wildtiere allerdings nur bedingt leisten, denn sie sind auf die
Haustierversorgung ausgelegt, zudem fehlen die nötigen Kapazitäten.
Dieses hat zweierlei zur Folge:
- Notleidende Wildtiere müssen zu Stationen in anderen Bundesländern gebracht werden. Der Transport ist zeitaufwendig und eine zusätzliche Belastung für die Tiere.
- Möglicherweise wird ein verletztes Wildtier gar nicht erst gemeldet, weil der Finder nicht weiß, wo oder bei wem.
Unser Ziel
In 80 Prozent dieser Fälle sind die Tiere erfahrungsgemäß durch Zivilisationseinflüsse in Not geraten. Wir empfinden es als unsere Pflicht und Verantwortung, diesen Tieren zu helfen und sie zu versorgen.
Auch wenn es uns die Hamburger Behördenstruktur und der Gegenwind von selbsternannten Experten in den letzten Monaten sehr schwer gemacht haben, arbeiten wir weiter daran, im Raum Hamburg eine Station aufzubauen, in der notleidende Wildtiere so naturnah und artgerecht wie möglich gepflegt und wieder wildbahntauglich gemacht werden können. Das oberste Ziel unserer Arbeit ist stets die Auswilderung der Tiere, sofern möglich.





